Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Gültig ab März 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Dienstleistungen und Leistungen zwischen Adin Webdesign (nachfolgend "Auftragnehmer" genannt) und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber" genannt).
(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit verbundene Leistungen gemäß der individuellen Vereinbarung.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Projektbeschreibung, die Bestandteil des Vertrages wird.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen, sofern dies für den Auftraggeber zumutbar ist.
(4) Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und werden gesondert vergütet.
§ 3 Pflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass er über alle notwendigen Rechte an den von ihm bereitgestellten Inhalten (Texte, Bilder, Grafiken, Logos, etc.) verfügt.
(3) Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte verantwortlich und stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Verletzung von Rechten Dritter durch diese Inhalte geltend gemacht werden.
(4) Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer rechtzeitig Zugang zu den erforderlichen Systemen und Daten zu gewähren.
(5) Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner, der für die Koordination und Entscheidungsfindung zuständig ist.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Preisangebot oder nach Zeitaufwand gemäß der individuellen Vereinbarung.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen.
(4) Der Auftragnehmer kann bei umfangreichen Projekten eine angemessene Anzahlung vereinbaren. Typischerweise werden 30-50% des Gesamtbetrages vor Projektbeginn, der Rest nach Fertigstellung fällig.
(5) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
§ 5 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Dem Auftraggeber wird an den vom Auftragnehmer erstellten Werken ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt.
(2) Die Nutzungsrechte gelten für den vereinbarten Zweck und den vereinbarten zeitlichen und räumlichen Rahmen.
(3) Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Werke zu Zwecken der Eigenwerbung zu nutzen, insbesondere im Portfolio und auf der eigenen Website.
(4) Die Übertragung von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(5) Der Auftragnehmer behält das Urheberrecht an den von ihm erstellten Werken. Mit vollständiger Bezahlung der Vergütung erhält der Auftraggeber die einfachen Nutzungsrechte.
(6) Für die Nutzung von Open-Source-Software oder Drittanbieter-Komponenten gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen.
§ 6 Abnahme und Gewährleistung
(1) Der Auftraggeber hat erbrachte Leistungen unverzüglich nach Mitteilung der Fertigstellung zu prüfen und abzunehmen.
(2) Mängelansprüche verjähren innerhalb von 12 Monaten nach Abnahme.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Mängel durch Nachbesserung zu beseitigen. Bei berechtigten Mängelansprüchen kann der Auftraggeber nach erfolgloser Nachfrist Minderung oder Rücktritt verlangen.
(4) Als unwesentlich gelten Mängel, die die Funktionalität oder das Erscheinungsbild nur geringfügig beeinträchtigen.
(5) Bei Mängeln aufgrund vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte oder nachträglicher Änderungen durch den Auftraggeber entfällt die Gewährleistung.
§ 7 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Eine Haftung für Datenverlust wird durch die Verpflichtung des Auftraggebers zur regelmäßigen Datensicherung begrenzt.
(4) Die Haftung für die Verfügbarkeit und Sicherheit von Dritt-Systemen (Hosting, Domains, etc.) wird ausgeschlossen, sofern der Auftragnehmer diese nicht selbst betreibt.
(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden, sofern diese nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
§ 8 Kündigung
(1) Der Vertrag kann von beiden Seiten aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden.
(2) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Vertragspartei ihren wesentlichen Vertragspflichten nicht nachkommt oder wenn die Fortsetzung des Vertrages für eine Partei unzumutbar ist.
(3) Bei Kündigung durch den Auftraggeber ist der Auftragnehmer berechtigt, die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen zu berechnen.
(4) Bei Kündigung aus wichtigem Grund durch den Auftragnehmer verfallen etwaige Anzahlungen, sofern die Kündigung durch ein Verschulden des Auftraggebers verursacht wurde.
§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Beide Parteien verpflichten sich, über alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden geschäftlichen und technischen Einzelheiten, die nicht offenkundig sind, Stillschweigen zu bewahren.
(2) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und der Datenschutzerklärung.
(3) Der Auftragnehmer wird die Daten des Auftraggebers nicht an Dritte weitergeben, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers (München).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommt.
(4) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
§ 11 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.